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Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ

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Stiftungs-Newsletter Nr. 5, Mai 2016

 

 

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Jahresbericht 2011: Generationswechsel an der Spitze

Das Jahr 2011 stand für die Homöopathie-Stiftung im Zeichen großer, aus der globalen Finanzkrise resultierenden Unsicherheiten und Einschränkungen. Damit teilte die Homöopathie-Stiftung das Schicksal aller in der Forschungsförderung aktiven Stiftungen. Gleichzeitig wurde ein vollständiger Generationswechsel im Stiftungsvorstand vollzogen. Damit verbunden war ein konzeptioneller Neuanfang. Wichtige Entscheidungen wurden getroffen und damit die Voraussetzungen geschaffen, um voll Elan und Hoffnung auf die Entwicklung in 2012 zu blicken.

Generationswechsel an der Spitze der Homöopathie-Stiftung

Neu in den Vorstand der Homöopathie-Stiftung gewählt wurden:

  • Dr. med. Werner Gieselmann, Arzt für HNO-Heilkunde, Homöopathie und Psychotherapie aus Heiligenhaus im Rheinland,
  • Dr. med. Dipl. Psych. Wolfgang Geuer, Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Geriatrie und Homöopathie aus Paderborn,
  • Dr. med. Gisela Gieselmann, Ärztin für Kinderheilkunde und in Weiterbildung zur Allgemeinmedizin sowie zur Homöopathie und Psychotherapie aus Heiligenhaus, sowie
  • Lars Broder Stange, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie aus Kissing. Bereits seit Dezember 2010 vertritt
  • Monika Kölsch, Ärztin und Homöopathin aus Leipzig den Vorstand des DZVhÄ im Vorstand der Homöopathie-Stiftung.

Neu in den Stiftungsrat der Homöopathie-Stiftung gewählt wurde:

  • Georgia Kösters-Menzel aus der Geschäftsführung der Managementgesellschaft des DZVhÄ.

Finanzelle Situation

Nach der ersten Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 hatte sich das Vermögen der Homöopathie-Stiftung bis Ende 2010 wieder stabilisiert, ohne allerdings den Maximalwert des Jahres 2006 zu erreichen. Durch sinkende Zinssätze und Verluste in den Anlagewerten konnte dieser Trend im Lauf des Jahres 2011 leider nicht fortgesetzt werden. Im Ergebnis sank der Wert des Stiftungsvermögens noch einmal um 1,8% ab. Zudem erreichte der Stand der Erträge einen mit den Jahren 2008 und 2009 vergleichbaren Tiefpunkt. Gleichzeitig blieben auch die Spender der Homöopathie-Stiftung von finanziellen Einschränkungen nicht verschont. Das betraf insbesondere den Bundes- und die Landesverbände des DZVhÄ, deren Spendenaufkommen von knapp 14.000 Euro im Jahr 2010 um rund 75% auf 3.250 € im Jahr 2011 sank. Umso mehr sei allen Privatspendern gedankt, die der Homöopathie-Stiftung mit einem Spendenvolumen von rund 2.100 € in 2011 treu geblieben sind. Allerdings lag die Summe dieser Spenden gegenüber 2010 um rund 50% unter dem Wert des Vorjahres.

 

Um diesen ungünstigen Trends entgegenzuwirken und um die Vorgaben der Satzung zu erfüllen, hat der Stiftungsvorstand mit Unterstützung durch den Stiftungsrat in 2011 wichtige, für 2012 wegweisende Entscheidungen getroffen:

  1. Die Verwaltung des Stiftungsvermögens wurde nach ausführlichen Analysen und zahlreichen Gremiensitzungen zum Beginn des Jahres 2012 in die Hände des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V., vertreten durch die Deutsche Stiftungszentrum GmbH gelegt. Die Stiftungszentrum GmbH ist die größte deutsche Organisation, die für rund 470 Stiftungen (darunter auch die Karl- und Veronica Carstens-Stiftung) Stiftungsgelder und ausschließlich gemeinnützige Spenden in Höhe von rund 2,5 Milliarden € verwaltet. Sie verfolgt eine Anlagepolitik, die durch eigene Fonds den besonderen Stiftungsbedürfnissen Rechnung trägt und auch in den zurückliegenden risikoreichen Jahren angemessene Erträge erzielen ließ.
  2. Senkung der laufenden Kosten: Durch die Aufgabe des wegen der räumlichen Entfernung aktuell nicht nutzbaren Köthener Büros, die personelle Hilfe des DZVhÄ in der Öffentlichkeitsarbeit und einen erheblichen Anteil an zusätzlich ehrenamtlich vom Vorstand erbrachten Leistungen konnten die Verwaltungskosten in 2011 um rund 50% reduziert werden. Für 2012 verspricht sich der Vorstand weitere Einsparungen durch die kostengünstigen Serviceleistungen des Stiftungszentrums in der Vermögensverwaltung.

Gewinnung von Spenden für die Forschungsförderung

Mit dem Ziel, das Spendenaufkommen in Zukunft deutlich zu erhöhen, haben sich Vertreter der Managementgesellschaft des DZVhÄ, WissHom und des Stiftungsvorstands anlässlich der Erweiterten Vorstandssitzung des DZVhÄ im November 2011 in Köthen auf ein wegweisendes Konzept zur Einwerbung zweckgebundener Spenden verständigt. Danach wird sich die Homöopathie-Stiftung in den kommenden Jahren in erster Linie dem in der Satzung festgelegten Zweck widmen, Spenden für die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) zu akquirieren und deren Arbeit finanziell zu unterstützen. WissHom will einen Beitrag zum Fortschritt der Medizin und zum Nutzen der Allgemeinheit leisten und hat sich die theoretische Fortentwicklung der Homöopathie und die Erschließung des gesamten Therapiespektrums für die Praxis zum Ziel gesetzt. Darüber hinaus soll durch WissHom ein konstruktiver Dialog mit den übrigen medizinischen Wissenschaften und anderen akademischen Disziplinen angeregt sowie gemeinsame Projekte durchgeführt werden. Um die inhaltliche Basis der Zusammenarbeit zu gestalten, wird WissHom ein Konzept zu Stand und Perspektiven der Homöopathie-Forschung erarbeiten, die daraus resultierenden Forschungsprojekte definieren und sie im Hinblick auf ihre Finanzierungswürdigkeit priorisieren. WissHom wird dieses Konzept und die Forschungsprojekte mit Priorisierung erstmals bei der gemeinsamen Sitzung des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates sowie bei der Delegiertenversammlung des DZVhÄ im Mai 2012 in Freiburg vorstellen.

Auf dieser Basis wird die Delegiertenversammlung möglicherweise schon 2012 eine Empfehlung an den DZVhÄ bzw. dessen Managementgesellschaft hinsichtlich zweckgebundener Spenden der DZVhÄ-Mitglieder und der an der Versorgung teilnehmenden Ärzte im Rahmen der IV-Verträge abgeben. An die Stiftung geht diese Empfehlung im Hinblick auf die Förderung von Projekten aus zweckgebundenen Spenden.

 

Das neue Verfahren sichert, dass

  • die wissenschaftliche Kompetenz von WissHom durch die Stiftung weiter gestärkt wird und
  • die anstehenden Projekte den Spendern als Basis der Spenden-Entscheidung bekannt sind und so ein stärkerer inhaltlicher Bezug als bisher die Motivation zum Spenden tragen soll.

Der Stiftungsvorstand verspricht sich von dem neuen Konzept einen erheblichen Impuls und eine deutliche Steigerung des Spendenvolumens zugunsten der Homöopathie-Stiftung.

 

Neufassung der Stiftungs-Satzung

Um für die Homöopathie-Stiftung die Möglichkeit zweckgebundener Spenden zu eröffnen, war eine Neufassung der Satzung erforderlich, die nach äußerst umfangreichen Diskussionen in den Gremien und mit den Aufsichts- und Finanzbehörden schließlich im November 2011 durch die Stiftungsbehörde genehmigt wurde.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Der Fachöffentlichkeit hat sich der neue Stiftungsvorstand anlässlich der Jahrestagung des DZVhÄ im Mai 2011 mit einem eigenen Stand und einer erfolgreichen Lotterie präsentiert. Als weiterer Schritt wurde der Internet-Auftritt vollständig überarbeitet und mit Hilfe der Pressestelle des DZVhÄ optisch neu und ansprechend gestaltet. 2012 wird ein neuer Image-Flyers der Stiftung konzipiert. Auf dieser Basis sind weitere Schritte zur Gewinnung von Spenden für die Homöopathie-Stiftung geplant.

 

Steter Tropfen…

Stiftungsvorstand und Stiftungsrat haben in 2011 an die 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die Homöopathie-Stiftung geleistet. Insbesondere möchte ich hier Monika Kölsch und Gisela Gieselmann nicht nur für ihren unermüdlichen Fleiß, sondern auch für ihre unverzichtbare konzeptionelle Arbeit recht herzlich danken. Wir werden diese Arbeit in schwierigen Zeiten und im Jahr 2012 mit ungeminderter Energie für den Erfolg der Homöopathie fortsetzen.

 

Ratingen, 15. Januar 2012

Dr. med. Werner Gieselmann, Vorsitzender der Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ

 

Kontakt: Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ, Reinhardtstr. 37, 10117 Berlin, Tel 030 3259734-11, e-Mail dialog@homoeopathie-stiftung.de

Bankverbindungen: Zahlreiche Privatpersonen, Institutionen, Verbände und Unternehmen sowie Landesverbände des DZVhÄ unterstützen bereits die Homöopathie-Stiftung. Wenn auch Sie zur Mehrung des Stiftungsvermögens durch Spenden und Zustiftungen beitragen möchten, bitten wir Sie, sich entweder mit dem Stiftungs-Vorstand in Verbindung zu setzen oder direkt die nachstehenden Bankverbindungen zu nutzen.

  • Spenden: Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld, BLZ 800 537 22, Konto-Nr. 30201 1145, IBAN: DE09 8005 3722 0302 011145 / BIC: NOLADE21BTF
  • Zustiftungen: Mehr Informationen

Spendenquittungen (bei Spendenbeträgen ab 50 Euro) werden Ihnen umgehend zugesandt.

 



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